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Ein Thema muss her

Jetzt müsst ihr euch ein Thema überlegen, zu dem ihr aktiv werden wollt: Gibt es in den Schulen eurer Stadt oder Umgebung z.B. keine „Grünen Tonnen“, oder einen verschmutzten Fluss?

Genaue Informationen sind wichtig
© bilderbox.com
Dann informiert euch über die genauen Umstände z.B. ob eine Firma in den Bach einleitet, oder warum bisher das Schulamt keine „Grünen Tonnen“ aufgestellt hat. Diskutiert in eurer Gruppe dann über dieses Thema und die euch vorliegenden Infos und zieht Erkundigungen ein (z.B. bei Ordnungsämtern oder im Internet).

Falls ihr Fragen findet, die ihr mit dem euch vorliegenden Material nicht beantworten könnt, so recherchiert nach: Ruft z.B. im Rathaus an und verlangt nach dem Schulamt. Dieses sollte euch dann eure Fragen beantworten können oder euch zurückrufen, falls der gewünschte Ansprechpartner derzeit nicht anwesend ist. Fragen, die nicht zu eurer Zufriedenheit beantwortet werden, bieten Anlass nachzuhaken. Lasst euch nicht einschüchtern und auch nicht von Sätzen, wie „was geht Sie/euch das an?“ abwimmeln.

Sobald ihr dann eure Recherchen beendet habt, solltet ihr euch nochmals zusammensetzen und überlegen, ob das Thema immer noch so interessant und „spannend“ ist, wie am Anfang. Dann müsst ihr euch entscheiden, ob ihr bei diesem Thema bleibt, oder euch noch einmal ganz andere Gedanken machen wollt.

TIPP: Falls sich z.B. das Schulamt wegen angeblich zu hoher Kosten gegen eine Mülltrennung entschieden hat, so ruft einfach einmal bei eurer „Abfallverwertungsgesellschaft“ an und fragt nach, was eine solche „Grüne Tonne“ für Gewerbbetriebe kostet (als solche werden Schulen nämlich eingeordnet). Falls diese geringer als der Restmüllsein sollten, könnt ihr dem Rathaus einen gesalzenen Brief schreiben und euch über Falschauskünfte beschweren. Dann wird man euch zumindest zuhören.


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