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Den Frühlingsboten auf der Spur ::
Großer NAJU -Naturerlebniswettbewerb
"Erlebter Frühling 2003"
22. Januar 2003
Vorhang auf für den Erlebten Frühling
2003! Auch in diesem Jahr hat die Naturschutzjugend (NAJU) wieder
vier spannende Frühlingsboten ausgewählt, um euch hinaus
in die Natur zu locken. Erdmaus, Kiebitz, Erdhummel und der Klee
warten darauf, von euch entdeckt zu werden. Die NAJU hat für
euch einen besonders interessanten Lebensraum zum Erkunden ausgewählt:
die "Wiese".
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| Der Klee ©
Hans Glader |
Wenn ihr über eine Frühlingswiese lauft,
werdet ihr dem ersten Frühlingsboten ganz bestimmt begegnen:
dem Klee. Weltweit gibt es 250 Kleearten, von denen Rot- und Weißklee
in Deutschland am häufigsten vorkommen. Typisch für den
Klee, welcher zur Familie der Schmetterlingsblütengewächse
zählt, ist die Dreiteilung der Blätter. Ein Kleeblatt
mit vier Blättern ist sehr selten und gilt als Glücksbringer.
Der Rotklee ist die wichtigste Futterpflanze in Europa und wird
schon seit dem 11. Jahrhundert angebaut. In Apotheken gibt es den
Klee auch als Heilpflanze gegen Husten.
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Die Erdhummel
© Dr. Heiko Bellmann |
Die zweite Frühlingsbotin, die Erdhummel,
saugt mit ihrem Rüssel gerne süßen Nektar aus den
Kleeblüten. Gut erkennen kann man den kleinen Brummer an seinem
pelzigen Fell, das gelb, weiß und schwarz gestreift ist. Der
dichte Pelz hält die Hummeln warm, so dass sie auch bei kühlen
Temperaturen auf Nahrungssuche gehen können. Wusstest ihr übrigens,
dass das kleine Insekt zur Familie der Bienen gehört? Unser
kleinster Frühlinsbote lebt in sogenannten Hummelstaaten zusammen.
Grundsätzlich kann man sie in drei Gruppen unterteilen. Die
Königinnen, die die Eier legt, die Arbeiterinnen und die Männchen.
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| Die
Erdmaus © Klaus Bogon |
Die Erdhummel legt ihre Eier manchmal in die verlassenen
unterirdischen Bauten der Erdmaus, unserem wuschligsten Frühlingsboten.
Erdmäuse sind Nagetiere und eng mit den Feldmäusen verwandt.
Sie sind ungefähr so groß wie Goldhamster und haben ein
graubraunes Fell. Erdmäuse können quieken und knurren,
bei Gefahr rufen sie "tuk-tuk". Trotz ihres Namens können
sie gut schwimmen und durchqueren kleine Bäche oder Tümpel.
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Bote Nr. 4: Der Kiebitz
© Manfred Danegger |
Als gefiederter Frühlingsbote tritt in diesem
jähr der Kiebitz auf. Er hat einen unverwechselbaren schwarzen
Federschopf und ist ansonsten schwarz-weißgefärbt. Seinen
Namen verdankt er seinem Ruf, der wie "kie-wit" klingt.
Das Spannendste ist, dass er ein wahrer Luftakrobat ist - im Flug
können Kiebitze Purzelbäume und. Rollen schlagen. Besonders
auf feuchten Wiesen könnt ihr sie im Frühjahr gut auf
Nahrungssuche beobachten. Beim Fang seiner tierischen Beute wendet
der Vogel einen besonderen Trick an das "Bodenklopfen"
oder "Fußtrillern". Dabei steht er auf einem Bein
und bewegt das andere rasch auf dem Boden auf und ab. Das Klopfen
soll das Geräusch von Regentropfen nachahmen, und treibt Würmer
dazu, ihre Gänge zu verlassen und an die Oberfläche zu
kommen, wo sie der Kiebitz ganz einfach mit dem Schnabel aufsammeln
kann.
In den Begleitmaterialien zum Erlebten Frühling
hat die NAJU viele tolle Geschichten über das Leben der Frühlingsboten
für euch zusammengestellt! Außerdem erfahrt ihr, wie
ihr Erdmaus, Kiebitz. Erdhummel und Klee mit konkreten Naturschutzaktionen
helfen könnt.
So, nun aber nichts wie raus in die Natur! Schreibt
uns Geschichten über eure Erlebnisse, malt Bilder, dreht ein
Video, beobachtet und forscht! Eurer Phantasie sind keine Grenzen
gesetzt. Ihr könnt euch allein oder in Gruppen beteiligen.
Natürlich gibt es wieder tolle Preise zu
gewinnen. Als Hauptgewinn feiert Christoph Biemann von der "Sendung
mit der Maus" lustige Partys mit euch. Außerdem gibt
es als Preise spannende Experimentierkästen für kleine
Naturdetektive. Einsendeschluss für eure Beiträge ist
der 30.Juni 2003.
Zum Wettbewerb gibt es jede Menge Begleitmaterial:
ein Klassensatz enthält ein Plakat, 25 Kinderhefte und eine
Arbeitshilfe für eure Eltern oder Lehrer. Natürlich könnt
ihr auch nur das Kinderheft anfordern. Im Internet findet ihr uns
übrigens unter: http://www.erlebter-fruehling.de
Dort bekommt ihr viele zusätzliche Ideen zum Wettbewerb oder
ihr könnt im Forum Fragen zum Erlebten Frühling stellen.
Weitere Informationen:
Das Material kann gegen
eine Kostenpauschale bestellt werden bei:
NAJU-Bundesgeschäftsstelle
Stichwort "Erlebter Frühling"
Herbert-Rabius-Str. 26
53225 Bonn
E-Mail: Bundesgeschaeftsstelle@NAjU.de
Textquelle: Pressemitteilung/Christoph
Schneider
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