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:: Schüler pauken für den Regenwald ::
Stopp der Vernichtung wertvoller Natur

Internetprojekt führt Schülern aus Nordrhein-Westfalen die Umweltzerstörung durch Erdölförderung vor Augen

11. Februar 2003

Erdöl wird in unseren Breiten selbstverständlich genutzt. Dass die

Erdöl in Form von Benzin
© bilderbox.com

Gewinnung zumeist nur unter großer Umwelt- und Klimabelastung möglich ist, wird dabei selten thematisiert. 20 Schulen in Nordrhein-Westfalen wollen sich jetzt mithilfe des Internets über die Folgen für die Länder in Lateinamerika informieren. Dabei ermöglichen die Neuen Medien den direkten Kontakt zu verschiedenen Akteuren im Amazonasgebiet. "Die Schüler lernen die Bedeutung einer globalen Nachhaltigkeit hier an einem konkreten Beispiel kennen. Ein Begriff, der für viele noch sehr abstrakt anmutet, wird dadurch begreifbar", erläuterte Dr. Ulrich Witte, Referatsleiter Umweltbildung bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt finanziell unterstützt.

Seit der Konferenz von Rio 1992 sei das Thema der Nachhaltigkeit in den Vordergrund gerückt. Viele Menschen könnten jedoch keinen Bezug des Begriffes zum eigenen Leben herstellen. Vor allem die globalen Zusammenhänge zwischen Ökologie und Wirtschaft, Europa und den Ländern des Südens seien vielen nicht bewusst. Das Projekt wolle diese Lücke schließen. Schülerinnen und Schülern ab Klasse neun werde es ermöglicht, sich mit Fachleuten von Erdölkonzernen ebenso auseinander zu setzen wie mit Mitarbeiter von Energie- und Umweltministerien in Venezuela, Peru, Bolivien, Ecuador und Kolumbien, indianischen Organisationen oder regionalen Umweltgruppen. "So lernen die Schüler die verschiedenen Standpunkte zum Thema Erdölförderung kennen und kön-nen sich ein eigenes, vielschichtiges Bild der Problematik und möglicher Lösungsansätze machen", sagte Witte.

Von der Förderung bis zum Endkunden würden die einzelnen Schritte von den Schülern gemeinsam erarbeitet und nachvollzogen. Ausgangslage sei der Konflikt zwischen Industrie, Staat und lokaler Bevölkerung im Hinblick auf die Nutzung des Landes, der Bodenschätze und der Einflussnahme auf Umwelt und Klima. Die Erdölförderung im Amazonasgebiet sei somit ebenso Thema wie die Verbindungen nach Europa. Im Laufe des Projektes werde eine Datenbank angelegt, die es auch zukünftig interessierten Schülern ermögliche, von den gewonnenen Erkenntnissen des "Ch@t der Welten" zu profitieren.

Textquelle: Pressemitteilung/Christoph Schneider

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