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:: Greenpeace-Jugendliche
starten bundesweite
Kampagne für erneuerbare Energien
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19. Oktober 2003
Greenpace-Jugendliche aus ganz Deutschland starteten
Mitte Juli das neue Jugend-Projekt "SolarGeneration" auf
dem Odeonsplatz in München. Mit einem Theaterstück haben
die Jugendlichen als Kohlepartikel und
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| Greenpeace-Jugendliche beim
Start in München |
Sonnenstrahlen verkleidet die Bundesregierung
aufgefordert, erneuerbare Energien auf zwanzig Prozent bis zum Jahr
2020 schrittweise auszubauen - im Bereich Strom und Wärme.
Bis 2010 würde das bereits 70.000 neue Arbeitsplätze
schaffen. Zudem präsentiert die SolarGeneration ihren SolarTruck,
einen mit Solarpanels bestückten, 14 Meter langen LKW mit Informations-
und Aktionsangeboten, Solargeräten zum Ausprobieren und einem
"SolArbeitsamt". Mit ihm wird die SolarGeneration in den
nächsten zwei Monaten durch Deutschland touren und Festivals
besuchen.
"Wir wollen Energien mit Zukunft",
sagte Steffi Retzar, 16 Jahre, aus Neubrandenburg. "Und wir
wollen die Jobs, die durch den Ausbau der
erneuerbaren Energien entstehen. Als Arbeitsminister ist Wolfgang
Clement zuständig für die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit
und
als Wirtschaftsminister für die Energiepolitik. Wir werden
ihn immer
wieder daran erinnern."
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| Greenpeace-Jugendliche beim
Start der Kampagne |
Spaß, Engagement und humorvolle Aktionsideen
stehen im Zentrum der
SolarGeneration. Sie beruft sich auf eine vom Umweltbundesamt in
Auftrag gegebene Studie. Sie zeigt, wie sich bis zum Jahr 2050 achtzig
Prozent Kohlendioxid vermeiden lassen - unter Beachtung des beschlossenen
Ausstiegs aus der Atomenergie. "Zum Schutz der zukünftigen
Generation ist diese radikale Energiewende notwendig und machbar",
sagt Sven Teske, Energieexperte von Greenpeace. "Die langfristige
Energiepolitik der deutschen Regierung hat sich leider noch nicht
von den dreckigen
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| Der SolarTruck |
Energien wie Kohle und Öl verabschiedet.
Das wollen wir mit unserem Jugendprojekt SolarGeneration ändern."
Wichtiger Termin für die Jugendlichen: der internationale "Solar-Gipfel"
im Juni 2004 in Bonn. Dort werden die EU-Staaten mit gleichgesinnten
Entwicklungsländern verhandeln, wie erneuerbare Energien weltweit
gefördert werden sollen.
SolarGeneration ist übrigens ein internationales
Greenpeace-Jugendprojekt: Gleichaltrige überall auf der Welt
setzen Projekte zusammen durch. So zeigen in München Jugendliche
von Greenpeace Schweiz, die in ihrem Land mit Schulklassen und Pfadfindern
Solaranlagen montieren, wie Warmwasserkollektoren hergestellt werden.
Die Jugendlichen können sich bei SolarGeneration auch im Ausland
engagieren. Ein erstes Projekt ist in Thailand geplant.
Textquelle: Pressemitteilung/Christoph
Schneider
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