 |
Mark Hertsgaard weiß, wovon er spricht. Das merkt
man schon im ersten Kapitel seines wunderbaren Buchs. Er informiert den
Leser ausführlich über die globalen Umweltprobleme. Grenzen
kennt er nicht, weder bei der Auswahl seiner Gesprächspartner, die
er auf seiner Recherchenreise befragte, noch bei der Auswahl seiner Reiseziele.
Er erzählt genauso von seiner Begegnung mit Al Gore, dem früheren
Präsidentschaftskandidaten der USA, wie der mit hungernden Bürgern
in Äthiopien. Seine Informationen sind mit unendlich vielen Zitate
belegt, die das Buch auch so wertvoll machen. Denn es ist kein billiges,
in Gedanken geschriebenes Buch, sondern eine ausführliche Untersuchung
des Zustandes unserer Erde.
Bewundernswert ist auch, dass Hertsgaard aufgrund der
Ergebnisse seiner Reise nicht in ein Trauma verfällt, sondern dem
Leser Möglichkeiten aufzeigt, wie die Probleme abgewendet werden
könnten. Neben dem technologischen Fortschritt informiert er uns
so über den Grundgedanken einer ökologischen Steuerreform und
versucht dem Leser Hoffnung zu machen. Hoffnung darauf, dass die Politik
und die Wirtschaft endlich begreifen, dass eine intakte Umwelt auch seinen
Wert besitzt.
Ich werde mir, nachdem ich das Buch nun zu Ende gelesen
habe, weitere Bücher zu dem Thema kaufen. Die Auswahl wird mir, dank
Hertsgaard, sicherlich nicht ganz leicht fallen. Aber das ist ja auch
eine andere Sache...

|