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:: Trophäenjagd ::
Das Geschäft mit dem garantierten
Jagderfolg
Jedes
Jahr reisen zahlreiche europäische und amerikanische Jäger in eines
der vielen "Entwicklungsländer" um an der Trophäenjagd ihren Spaß
zu finden. Diese Jagdart ist nicht nur deswegen umstritten, weil
die Jäger nur auf die Geweihe, Hörner, Schädel und Felle aus sind,
sondern auch, weil sie meist die stärksten Tiere der Wildbahn entnehmen.
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| "Überreste"
von gewilderten Elefanten |
Denn diese starken, meist alten und erfahrenen
Tiere sind für das Ökosystem von enormer Wichtigkeit, da diese naturgemäß
ausschließlich geschlechtsreifen männlichen Tiere einen wertvollen
Genpool ihrer Population besitzen. Wenn diese Tiere erschossen werden,
können sie die wichtigen Informationen, die einen unabschätzbaren
Wert für die Überlebensfähigkeit und evolutive Anpassungsfähigkeit
ihrer Art haben, nicht mehr weitergeben. Damit kann dann auf Dauer
eine ganze Art in ihrem Bestand ernsthaft gefährdet werden.
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| Sind diese Elefanten das nächste Opfer? |
Auch
wenn eine leitende Elefantenkuh erschossen wird, so hat dies enorme
Auswirkungen auf die gesamte Herde: Laut einer Studie werden die
Tiere erst im Alter "richtig schlau" und können Gefährdungen, die
von anderen Tieren ausgehen, richtig einschätzen. Wenn die Herde
nun nicht von einer solch erfahrenen Kuh geleitet wird, kann es
zur Fehleinschätzungen des Feindes kommen, die tödlich enden kann.
Trotz
all dieser Gefahren boomt die aus ökologischer Sicht als sehr bedenkliche
Trophäenjagd weltweit: Nicht nur in Teilen von Afrika, auch in Alaska,
Kanada, Argentinien und Russland wird unter anderem dieser "Sport"
ausgeübt.
Für
die Trophäen werden Einfuhrgenehmigungen ebenfalls fast problemlos
erteilt: Die Einfuhr gilt nicht als kommerzieller Handel und auch
im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens wurden einzelnen
Ländern Trophäenquoten für bestimmte Arten als Ausnahmen von den
sonst strengen Schutzvorschriften zugebilligt.
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