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:: Das Ökosystem Regenwald ::

WasserfallIm Regenwald gibt es keine Jahreszeiten. Das ganze Jahr über ist es etwa 28° C heiß. Das wichtigste im Regenwald ist - wie der Name schon sagt - der Regen. In äquatornahen Gebieten regnet es praktisch jeden Tag, bis zu 10.000 qmm pro Jahr (fünfmal soviel wie bei uns). In den Saisonregenwäldern gibt es zwischendurch auch trockenere Monate. In höheren Lagen treten Bergregenwälder und Nebelwälder auf.

Der Regenwald bietet alles, was für ein unbegrenztes Pflanzenwachstum nötig ist: Kohlendioxid (aus der Luft), Wasser, Wärme und Licht. Daraus entsteht eine unvorstellbare Pflanzenpracht. Obwohl die Regenwälder nur ein Viertel des gesamten Waldbestandes der Erde ausmachen, umfassen sie knapp vier Fünftel der Landvegetation. Das Gesamtgewicht der Pflanzen auf einem Hektar (100 x 100 m) kann über 1.000 Tonnen betragen.

Der Regenwald schafft sich sein eigenes Klima. Nur ein Viertel des Regenwassers fließt über die Flüsse ab. Drei Viertel werden wieder in die Luft abgegeben, wo daraus neue Regenwolken entstehen. Wo der Wald vernichtet wurde, hat auch der Regen stark nachgelassen.

Amazonas im Abendrot
Die Flüsse, die die Regenwälder durchziehen, transportieren dennoch riesige Wassermengen. Allen voran der Amazonas in Südamerika, der größte Strom der Welt. Zirka ein Fünftel des gesamten Süßwassers der Erde fließt im Amazonas und seinen Nebenflüssen dem Atlantik entgegen - 750 Millionen qm pro Stunde. 
 

 

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Gastautor: Wolfgang Schwarz